Stress und Lernen

Mentalsystem, Lernen, Gehirnwellentypen, Brainlight

Die menschliche Leistungsfähigkeit hängt vom Grad der Spannung ab, in der sich Körper und Geist befinden. Fast jeder hat schon mal bei einer Prüfung folgende Erfahrungen gemacht: Man hat gut gelernt und weiß eigentlich, was der Prüfer wissen will. Doch vor lauter Aufregung und Anspannung ist man völlig blockiert, man kann keinen vernünftigen Gedanken mehr fassen.

Umgekehrt legt auch zu wenig Spannung das eigene Können lahm.

Gelingt es uns aber, den Prüfungsstress auf einem optimalen mittleren Niveau zu halten, dann entstehen keine stressbedingten Probleme, dann befinden wir uns in einer gesunden Anspannung, die uns leistungsfähig macht. Bei einem mittleren Spannungsgrad sind unsere Leistungen am effektivsten, wir haben dann die Fähigkeit, unsere Erfahrungen und unser Wissen zu nutzen. Wir lernen leichter und mehr, wenn wir entspannt sind. Und wir erinnern uns leichter und besser, wenn wir entspannt sind. Wir sind dann zu optimaler Leistung fähig und fühlen uns wohl.

Eine wesentliche Rolle für effektives Lernen spielen auch die Hirnströme:

In unserem normalen Tagesbewusstsein haben wir eine Hirnstromfrequenz von 14 - 20 Hertz. Der Beta-Wellenbereich steht für normales Wachsein und aktives Denken - aber auch für Hektik und Stress (Stresshormon-Ausstoß). Wir brauchen den Beta-Bereich, um Höchstleistungen zu vollbringen, er stimuliert die Angriffs- und Fluchtreaktion. Steigt unsere Hirnfrequenz auf über 21 Hz an, entstehen stressbedingte Blockaden (z.B. "Blackout" in Prüfungssituationen). Der Zugriff zu unserem Gelernten wird schwieriger, unsere Steuerungsprogramme laufen nicht mehr optimal ab. Lernen ist fast unmöglich geworden.

Entspannungsübungen programmieren unser Gehirn auf Entspannung und haben einen große Wirkung auf das Gleichgewicht von Körper und Geist. Beginnen wir auf dem Niveau des normalen Tagesbewusstseins
(14 - 20 Hz) mit Entspannungsübungen, dann sinkt die Hirnstromfrequenz. Wir kommen in den sogenannten Alpha-Zustand. In diesem Zustand können wir phantastisch lernen.

 

Exkurs: BRAINLIGHT - das optisch-akustische Entspannungs- und Lernsystem

In den 50ern war die Zeit reif für die erste Generation der heutigen Mentalsysteme. Diese Geräte beinhalteten eine reiche Mischung von Tönen, Akkorden und Frequenzen und führten den Anwender, je nach Programmwahl, in ganz unterschiedliche Zustände, die von leichter Entspannung über Meditation bis hin zu extremer Bewusstheit reichte.

Die aktuelle Generation dieser Mentalsysteme passt die Frequenzen der gleichzeitig laufenden Musik synchron an, was einen immensen Lustgewinn und einen gesteigerten therapeutischen Nutzen bedeutet.

Das brainLight Mentalsystem ist in fünf verschiedenen Anwendungsbereichen einsetzbar:

  1. Das Entspannungssystem.: z.B. Tiefenentspannung, Autogenes Training, Anti-Stress-Programme; Tiefen-Meditation, Fantasiereisen, Hypno-Trancen etc.
  2. Das Mentaltraining: z.B. Mentales Training für Sportler, Raucherentwöhnung, Idealgewicht ohne Diät, Erfolgreicher Leben; Gesunder Schlaf etc.
  3. Das Sprachenlernsystem: z.B. Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Deutsch für Ausländer etc.
  4. Das "See the music" - System: Klassische Musik, Naturklänge, Meeresrauschen, Synthesizermusik etc.
  5. Das Motivations-, Verkaufs- und Persönlichkeitstraining: Verkaufstraining, Intuitionstraining, Konflikte bewältigen, Konzentration steigern, Kreativität erhöhen, Kommunikationstraining, Willensstärke und Positive Problemlösung etc.

Die 4 Gehirnwellen-Typen

Unsere Brainpower basiert auf Elektrizität. Jede der Milliarden von individuellen Zellen "feuert" oder entlädt sich elektrisch in einer bestimmten Frequenz. Diese elektrischen Aktivitäten können mittels EEG dargestellt werden. Dabei werden die zerebralen elektrischen Signale aufgezeichnet, etwa so, wie ein Seismograph die Bewegungen in der Erde registriert. Dieses Gerät nennt man Elektroenzephalograph oder EEG. Das EEG meint dabei nicht etwa das elektrische Signal einzelner Gehirnzellen, sondern das kooperative oder kollektive elektrische Muster der Netzwerke, der Gemeinschaften von vielen Millionen Zellen, die zusammen feuern. Diese kollektiven Energieimpulse nennt man Gehirnwellen.

Seit das EEG in den 20er Jahren entwickelt wurde, haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass das Gehirn vier unterschiedliche Typen von Gehirnwellen produziert. Man nennt sie Beta-, Alpha-, Theta und Delta-Wellen. Nachfolgend nun die Eigenschaften, die in den einzelnen Gehirnwellen-Bereichen erforscht wurden:

  • Beta-Wellen (13 - 30 Hz):
    sind charakteristisch für eine nur nach außen gerichtete Konzentration
    treten im normalen Tagesablauf nahezu ausschließlich auf
    man ist wach, gespannt, alarmbereit
    logisch-analytisches Denken, aber auch Assoziation zu Unruhegefühlen, Nervosität, Stress, Ärger und Furcht
  • Alpha-Wellen (8 - 12 Hz):
    sind ein grundlegendes Merkmal für geistige und körperliche Entspannung
    sie sind ein Zeichen für Aufnahmefähigkeit, Merkfähigkeit, Kreativität, Phantasie und Intuition
    sanftes, spielerisches Umgehen mit sich und der Welt
    diese "Anti-Hektik-Wellen" signalisieren zudem eine verbesserte Integration von Körper und Geist
  • Theta-Wellen (4 - 7 Hz):
    treten während des Einschlafens auf und wenn man völlig in sich selbst versunken ist
    das Denken verlässt die gewohnten Bahnen
    Kreativitätssteigerung, Meditation, Tiefenentspannung
  • Delta-Wellen (0,5 - 3 Hz):
    treten hauptsächlich im Tiefschlaf auf und werden im Wachzusatnd nur selten erlebt
    Voraussetzung für einen erfrischenden, regenerierenden Schlaf
    Entsprechende psychische Zustände sind: tiefer, traumloser Schlaf (non REM-Schlaf), Trance und Tiefenhypnose sowie Heilung und Selbstregeneration in besonderen Wachbewusstseinszuständen

Die verschiedenen Programme der brainLight Synchros zielen darauf ab, das Gehirn in den Alpha- und Theta-Bereich zu führen.

Mentalsysteme und Lernen

Wenn man das beim Menschen besonders ausgeprägte Großhirn (Neocortex) untersucht, stellt man fest, dass die Arbeitsaufteilung zwischen seinen beiden Hälften nicht gleichmäßig ist. Sie unterscheiden sich deutlich in ihrem Funktions- und Leistungsbereich. Je nachdem, was der Mensch gerade tut, ist eine seiner beiden Hemisphären aktiver - größtenteils wird die linke Hälfte beansprucht.

Sinnvolles und sanftes Lernen ist möglich, wenn man sich dabei nach dem Gehirn richtet. Die herkömmlichen Lehrmethoden versuchen statt dessen mehr oder weniger krampfhaft, das Gehirn dem Lernstoff anzupassen. Dadurch wird der Lernende unter Druck gesetzt und kann sich erst recht nichts mehr merken.

Unsere Aufnahmefähigkeit ist erwiesenermaßen im Alpha-Zustand am besten. Entspannt und doch konzentriert ist das Gedächtnis leistungsfähiger. Lernen im Alpha-Bereich funktioniert im Durchschnitt dreimal schneller.

Es gibt schon seit längerem einfache, aber bereits wirksame Techniken (Superlearning, Suggestopädie), die das Lernen erleichtern. Rhythmen, insbesondere Atemtechniken, spielen dabei ein große Rolle.

Die brainLight Synchros sind die konsequente Weiterentwicklung der Superlearning-Idee. Im Unterschied zu traditionellen Lernmethoden, die vorwiegend das logisch-analytische Denken der linken Gehirnhälfte ansprechen, wird beim Lernen mit dem brainLight Mentalsystem auch das kreative, ganzheitliche und bildhafte Denken der rechten Gehirnhälfte in den Lernprozess miteinbezogen. Somit wird das Potential beider Gehirnhälften genutzt.